Menu
Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2015 JoomlaWorks Ltd.

Teppichkäfer, Museumskäfer, Pelzkäfer und Konsorten

teppichkaefer 2
Sie bedrohen das europäische Kulturgut in Museen

Museumskäfer, Kabinettkäfer, Wollkrautblütenkäfer etc. gehören zu den Speckkäfern. Speckkäfer sind auf der ganzen Welt zu finden, und kommen in vielen Lebensräumen vor. Als Aasfresser (Dermestes) und Recycler sind sie gefürchtete Schädlinge in Museen, in naturhistorischen Sammlungen, an präparierten Tieren usw. Sie ernähren sich von trockenen organischen Materialien.

teppichkaefer 3
Dermestes lardarius (Speckkäfer)

teppichkaefer 4
Trogoderma angustum (Berlinkäfer)

Die Gattung Trogoderma ist ein Material- und Vorratsschädling vor allem in Wohnungen, Museen, Apotheken und Lagerräumen. Der ursprünglich aus Südamerika stammende Berlinkäfer (Trogoderma angustum) wurde um 1920 von Chile über die USA nach Polen und Deutschland eingeschleppt.

 

Sie locken Dermestiden an: Wespennester und Vogelnester

teppichkaefer 5

teppichkaefer 6

teppichkaefer 7

 

Sie verursachen teilweise schwere Schäden an Wollteppichen und -textilien, Lebensmitteln und wissenschaftlichen zoologischen Sammlungen. Andere Arten leben in Nestern von Säugetieren, Vögeln, Bienen oder Wespen.

Beispiele für Materialschäden

teppichkaefer 8

teppichkaefer 9

teppichkaefer 10

teppichkaefer 11

Der synanthrope, braune Pelzkäfer Attagenus smirnovi, Zhantiev 1973 (Coleoptera: Dermestidae), ist ein bedeutender Schädling in Museen und befällt dort organische Materialien, wie Wolle, Häute, Felle, Pelze, Tierpräparate, Insektensammlungen etc. Erst 1961 beobachtete E. S. Smirnov den Braunen Pelzkäfer erstmals in Moskau. Dann wurde er 1973 von R. D. Schantijew (Zhantiev) als neue Pelzkäferart Attagenus smirnovi beschrieben. Wegen seines Art-Namenszusatzes "smirnovi" wird dieser Käfer in Anlehnung an die ähnlich klingende Wodka-Sorte "Smirnoff" auch umgangssprachlich "Wodka-Käfer" (engl. "Vodka beetle") genannt.

teppichkaefer 12
Schädlingsbefall im naturhistorischen Museum

teppichkaefer 13
stets bedroht: Felle und Pelze

Vor allem Klimaänderungen mit höheren Durchschnittstemperaturen führen zu einer besseren Entwicklung der Käfer und damit zu einem höheren Schadpotential. So zeigen Studien, dass neue und gealterte Felle bei 28°C doppelt so schnell verzehrt werden im Vergleich zu 20 °C. 30 Attagenus smirnovi Larven fraßen 169 mg Wolle in 3 Monaten auf.

teppichkaefer 14
Schädlingsbefall in der Präparatesammlung

teppichkaefer 15
Angriffspunkt: Käfersammlung

Ursprünglich scheint Attagenus smirnovi nur in Afrika vorgekommen zu sein, aber mittlerweile ist diese Pelzkäferart in Mitteleuropa weit verbreitet. So kam er über Russland, Tschechien und andere Osteuropäische Länder nach Deutschland, Dänemark und Großbritannien (zuerst ist er dort auf der Kanalinseln Guernsey gefunden worden). In Deutschland wurde er erstmals 1985 in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen. Man findet ihn regelmäßig als Textilschädling in Gebäuden und Wohnungen. Die Käfer-Weibchen legen 40 bis 60 Eier in Wolltextilien und -teppichen oder auf Tierfellen und Pelzen ab.

teppichkaefer 16
Wollkrautblütenkäfer

teppichkaefer 17
Anthrenus verbasci

Die meist unauffällig und versteckt lebenden, behaarten Larven von Attagenus smirnovi entwickeln sind je nach Temperatur innerhalb von ca. 6-18 Monaten zum Käfer. Die Larven können, wie die Raupen der Kleidermotte (Tineola bisselliella) oder die Larven des Australischen Teppichkäfers (Anthrenocerus australis), das Protein Keratin verdauen. Keratin ist der Hauptbestandteil von Haaren und Federn. Nicht selten findet man bei genauer Suche die Larven zwischen den Dielen und Brettern von Fußböden, da sich hier Haare und Fusseln ansammeln.

teppichkaefer 18
Anthrenocerus australis

teppichkaefer 19
Kleidermotten-Raupe (Tineola bisselliella)

In Museen besteht die ständige Gefahr der Einschleppung von Schädlingen über Neuanschaffungen oder Invasion der Schädlinge von außen ins Museum.

teppichkaefer 20
Invasion der Schädlinge ins Museum

Unsere Lösungen:

  • Bubble-Begasungen in mobilen Begasungszelten
  • Installation einer ortsfesten Begasungsanlage

Zur Begasung wird im Museum ungiftiger Luft-Stickstoff eingesetzt. Er wird vor Ort einfach aus der Luft durch Generatoren erzeugt wird. Der Stickstoff erstickt die Schädlinge in den Museumsobjekten durch Sauerstoffentzug.

 

Kleidermotten auf Pheromonfallen und Silberfisch-Befall (Lepisma saccharina)

teppichkaefer 21

teppichkaefer 22

teppichkaefer 23

teppichkaefer 24

 

Die Konzentration des Restsauerstoffs wird durch Sensoren überwacht. Der Schädlingsbefall durch Speck- und Teppichkäfer wird so wie auch Befall durch weitere Museumsschädlinge, wie Holzwürmer, Parkettkäfer, Kleidermotten, Silberfischchen, Termiten etc. 100%ig abgetötet.

teppichkaefer 25

teppichkaefer 26
Termiten im Museum: Der Worst-Case!

Vor allem Termiten stellen in südlichen Ländern wie Südfrankreich, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland sowie Türkei bedeutende Schädlinge dar.

teppichkaefer 27
Stickstoff-Begasungszelt (Bubble) im Museum

Das Klima (=Temperatur, Luftfeuchte) in der Begasungskammer wird nach den Vorgaben der Museumskuratoren elektronisch überwacht und dauerhaft aufrechterhalten.

teppichkaefer 28
Stickstoff-Begasungskammer

Damit nehmen die Exponate weder einen Trocknungs- noch Temperaturschaden. Selbst bereits restaurierte Objekte werden schonend schädlingsfrei.

Hinweis für Betreiber von Stickstoffkammern innerhalb der EU in Verbindung mit z.B. N2-Generatoren:
Unsere Stickstoffkammern sind labortechnische Anlagen zur temporären sauerstofffreien bzw. sauerstoffarmen Lagerung von Museumsgegenständen gegen negative Umwelteinflüsse (Korrosion, schädliches Klima). Vorteilhafter Nebeneffekt: Bei Lagerung der Museumsgegenstände über einen Zeitraum von ca. 4-12 Wochen sterben unvermeidbar auch verschiedene Organismen (wie z.B. Museumschädlinge: Teppichkäfer, Nagekäfer, Termiten, Kleidermotten) in oder an den Museumsgegenständen ab.

 

Con nitrógeno contra las plagas en los museos:

Muchos museos se enfrentan al mismo problema: parásitos en las obras / exposiciones compuestas de materiales orgànicas (madera, textiles, cuero etc.) y constante riesgo de introducciòn de nuevas plagas en las nuevas obras o adquisiciones,e incluso una invasión en el museo. Ayudamos a eliminar estas plagas de parásitos mediante la instalación de generdores que producen nitrógeno en el aire. Un nitrógeno no tóxico. La concentración del oxígeno residual se controla mediante sensores. Las plagas tales como la carcoma, escarabajos de parqué, polilla de cualquier tipo, lepisma etc. son destruidas al 100%. Asimismo, el aire (=temperatura, humedad) de la cámara de fumigación es controlada electrónicamente de acuerdo con las especificaciones de conservación del museo de forma que las exposiciones no sean danadas. Las obras restauradas previamente no serán de ninguna forma danadas ya que se trata de un método no nocivo. Nuestros expertos han tratado, aconsejado y ayudado a muchos museos mediante la instalación de la cámara de fumigación (cambra d'anòxia).
La empresa BINKER MATERIALSCHUTZ GmbH está a su completa disponibilidad directamente en su museo.

teppichkaefer 50Contáctenos ahora: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

teppichkaefer 29
Museum

teppichkaefer 30
Vatikan Museum Rom

teppichkaefer 31
Museum Amsterdam

teppichkaefer 32
Rijksmuseum Amsterdam

teppichkaefer 33
Kathedrale Helsinki

teppichkaefer 34
Nationalmusem Helsinki

teppichkaefer 35
Helsinki-Museum

teppichkaefer 36
Liechtenstein Museum

teppichkaefer 37
Museum Schloss Battanyi Ludbreg, Kroatien

teppichkaefer 38
Monumento a Vittorio Emanuele II, Rom

teppichkaefer 39
Stadtmuseum München

teppichkaefer 40
Naturhistorisches Museum Wien

teppichkaefer 41
Stadtmuseum Basel

teppichkaefer 42
Kloster Säben, Südtirol-Italien

teppichkaefer 43
(Foto © Daniel Smolcic)

Burg Lichtenstein

teppichkaefer 44
Hessenpark Neu-Aspach

teppichkaefer 45
Catedral Sagrada Familia, Barcelona

teppichkaefer 46
Gaudi-Catedral Barcelona

teppichkaefer 47
Museum Kuwait City

teppichkaefer 49
British Museum London

Ausgewählte Referenzen von Museen
Wir haben viele Museen bereits durch unsere Experten beraten, unterstützt und in zahlreichen Ländern ortsfeste Begasungskammern gebaut: Deutschland, England, Finnland Italien Liechtenstein, Kroatien, Kuweit, Österreich, Schweiz, Spanien u.m.
Die Binker Materialschutz GmbH berät auch Sie gerne vor Ort.

teppichkaefer 50Kontaktieren Sie uns jetzt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Allgemeine Informationen

Videoclips